Vor einigen Jahren schrieb ich zum Notizbuch: „Das ist m.E. das wichtigste Utensil. Ich hatte schon mal im Podcast erklärt, dass ich mir vor dem Auslösen für jedes einzelne Bild einen Titel überlege. Das ist eine mentale Sicherung gegen Scheißbilder. Üblicherweise sind diese Titel eher temporär. Manchmal gefallen sie mir aber auch so sehr, dass ich sie unbedingt notieren muss.“

In dem fuenf Jahre alten Artikel hatte ich ein kleines Pflichtenheft formuliert, was so ein Notizbuch können muss. Daran hat sich nichts geändert.

Nun sitze ich schon seit acht Monaten in der Diaspora in Deutschland fest und wie man sich denken kann, sind alle Notizbücher vollgeschrieben – trotz zusätzlicher pandemiebedingter Sparsamkeit. Da meine Notizbücher bei Muji-Deutschland nicht verfügbar sind, habe ich doch – und wider besseren Wissens – ein Blick auf Amazon geworfen.

Ich habe mir drei Bücher zur Probe bestellt:
1) https://amzn.to/3hgj35y Mucho Spiral A5 chamois
2) https://amzn.to/2E3Mr0J Rössler S.O.H.O.
3) https://amzn.to/2FKP5c8 Projects Notebook ‚Friend‘

Man ahnt es, so richtig war das alles nix. Beim Mucho stört mich mittlerweile alles. Hinzu kommt, dass der gelbe Einband schon nach wenigen Tagen ausgeblichen ist (siehe Bild unten). Gegen das Roessler ist wenig zu sagen, aber die geprägte Werbung geht mir auf den Wecker. Das hat der „Friend“ nicht, aber die Form stört mich und das fehlende Gummi ist ein weiteres Minus.

Ich hatte in meinem Tagebuch-Podcast „Umlauts Diary No 8 Mecklenburg ab Minute 13:43 das schon mal bemängelt und eine mögliche Lösung erläutert.


Und das hab ich dann genau so gemacht; ich hab mir bei Muji die A6-Bücher (liniert) und im Kurzwarenladen Schlueppergummi 6mm bestellt. Lochzange, schwarze Ösen und eine Ösenzange lagen hier noch rum ... Und siehe da, das Ergebnis ist exakt das, was ich immer haben wollte! Und das zu einem sagenhaften Preis von unter 2EUR pro Stück.

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