Nicht erst seit Covid19 wird immer wieder gefragt, „warum das Maskentragen in vielen asiatischen Ländern ganz „normal“ ist und warum sich hier viele nur schwer daran gewöhnen können.“

Die Frage müsste m.E. eigentlich lauten, warum ist man in EU und US so wissenschaftsfeindlich? Es gibt X Studien - und nicht erst seit heute - die immer und immer wieder nachgewiesen haben, dass Masken einen Sinn ergeben.

Daher findet man auch in den U-Bahnen der Metropolen - egal ob Spore, HK, TW oder Mainland - seit X Jahren Hinweisschilder, auf denen steht, dass selbst wenn man z.B. nur einen Schnupfen hat, man doch bitte eine Maske tragen moege. Das macht man dann nicht nur in der Metro, sondern u.U. auch am Strand.

Ich lebe seit 15 Jahren in China und kann immer noch nicht begreifen, wieso man über so etwas in den Zeiten einer Pandemie überhaupt diskutieren muss? Da stellen sich Kommentatoren in DE hin und faseln irgendwas von „kulturellen Besonderheiten...“ Die mag es geben, aber doch nicht im Maskentragen!

Anders gefragt, ist das Händewaschen der Asiaten nach dem Klogang auch eine kulturelle Besonderheit? Scheint so zu sein, denn Männer in DE kennen diese Kulturtechnik weitgehend nicht. Man koennte das kolportieren, aber es sollte einem klar sein, wenn es in dieser Weise passieren sollte, dann haben wir es mit Rassismus zu tun. Einem sehr subtilen wohl, der evtl. sogar philosinitisch daherkommt, aber eben Rassismus.

Die Antwort auf die o.g. Frage hab ich auch gleich: Arroganz und Wissenschaftsfeindlichkeit. Und einen Hinweis gleich dazu: Dem Land der 80 Mio Schiedsrichter, Kanzler, Virologen ... täte es gut, wenn sie sich trauen würden, z.B. von Asien, zu lernen. Das könnte eine ganz neue Erfahrung werden.

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